Was kostet Sie suboptimales Recruiting?

Was kostet Sie suboptimales Recruiting

Szenario:

Sie haben vor Kurzem einen Bewerber für eine Position eingestellt, die von Anfang an schwierig zu besetzen war … aber Sie haben sich für den Kandidaten entschieden, weil er das kleinere von zwei Übeln war. Seine Qualifikationen haben gerade noch die Mindestanforderungen erfüllt und sein Persönlichkeitsprofil passte einigermaßen zur Unternehmenskultur. Sie haben es bestimmt schon erraten: „einigermaßen“ und „gerade noch“ reicht nicht. Ihr neuer Mitarbeiter hat nach sieben Monaten gekündigt, weil er das Gefühl hatte, dass der Job nicht das Richtige für ihn war. Ihr Recruiting-Team muss jetzt die Position wieder besetzen – mit dem damit verbundenen Zeit- und Kostenaufwand …

Fundierte Recruiting-Entscheidungen sind wichtiger denn je, denn es steht sehr viel auf dem Spiel. Knappere Budgets, kürzere Time to Hire und der Druck zur optimalen Chancennutzung zwingen Recruiter zur Suche nach den besten Methoden für die Ansprache von Bewerbern. Der Zwang zu Zeiteinsparungen kann sich jedoch nachteilig auf den Recruiting-Prozess und das Unternehmen auswirken. Andererseits können Sie mit Big Data Analytics Mängel im Recruiting-Prozess beseitigen, die sich eingeschlichen haben.

Die Kosten explodieren

Mangelhafte Einstellungsverfahren können zu einer falschen Budgetverteilung führen, wie das obige Beispiel zeigt. Mögliche Folgen fehlerhafter Rekrutierungs- und Einstellungsentscheidungen sind:

  • Kosten in Höhe von 8,5 % - 50 % des Jahresgehalts eines neu eingestellten Mitarbeiters
  • 5 % - 40 % mehr Kosten und Zeitaufwand für das Recruitment
  • 5 % - 20 % mehr Kosten und Zeitaufwand für Schulungen

Wenn Sie mit Big Data arbeiten, und insbesondere wenn Sie beispielsweise wenn Sie unsere BDAS (Big Data Analytics Suite) nutzen, können Sie feststellen, an welchen Stellen Sie zu viel für Recruiting wegen Ineffizienz ausgeben und wohin Sie diese Mittel umlenken sollten. Die Daten, die das System erfasst und auswertet, geben Aufschluss über die Stärken und Schwächen Ihrer Recruiting-Abteilung. Damit ist es das Tool der Wahl zur Optimierung Ihres Recruiting-Prozesses, sodass Ihr Team die passendsten Bewerber finden kann und die Kandidaten keine Zeit in Positionen verschwenden, für die sie nicht geeignet sind.

Die Time to Hire wird länger

Das Problem ist, dass sich viele Unternehmen auf ihren Rekrutierungserfolgen ausruhen. Dadurch verlängert sich der Einstellungsprozess, was für Bewerber und Recruiter gleichermaßen unangenehm ist. Je länger die Time to Hire, desto wahrscheinlicher verliert ein Unternehmen seinen Wunschkandidaten. Der wichtigste Grund für Bewerberabsagen ist laut Angaben von 31 Prozent der Recruiter einfach der, dass sie sich für ein anderes Unternehmen entschieden haben … weil das eigene Einstellungsverfahren zu lange gedauert hatte.

Der Einsatz von Analytics-Tools zur Bewertung der Bewerberqualität kann die Time to Hire verkürzen. HR-Abteilungen in allen Branchen nutzen zunehmend Big Data, um die Qualität ihrer Bewerber zu beurteilen. Mark Feffer hierzu:

Das Vorausberechnen der Fluktuation und die Bewertung von Kündigungsrisiken ist einer der Schlüsselbereiche, in denen [Rishi] Agarwal Anwendungsmöglichkeiten von Predictive Analytics sieht. Andere sind die Bewertung der Qualität von Neueinstellungen sowie die Prognose des Nutzens und des Return on Investment von Schulungsprogrammen.“

Wie viel kostet suboptimales Recruiting? Entgangene Chancen.

  • Durch Zeitverschwendung während des Einstellungsprozesses verlieren Unternehmen wertvolle Kandidaten im Wettbewerb um die Talente.
  • Suboptimale Rekrutierungspraktiken kosten Ressourcen und Zeit zulasten anderer wichtiger Recruiting-Tätigkeiten.

Recruiting-Kosten optimieren

Mit den richtigen Tools kann die Rekrutierungsabteilung in kostenintensiven Bereichen des Budgets sparen und den Mitteleinsatz für die Gewinnung von Talenten gezielt optimieren. Ein BDAS-Anwender berichtet, dass sich die Qualität seiner Bewerber nur durch Einsatz des richtigen Tools um 100 % verbessert hat. Mit der BDAS überprüfte dieses Unternehmen die Effektivität seines E-Mail-Marketings im Recruiting-Bereich. Anhand der Daten lieferte das System den Nachweis, dass das Unternehmen zwar das Interesse zahlreicher Kandidaten gewann, diese aber nicht die entsprechenden Qualitäten aufwiesen. Mit der BDAS konnte es die Performance jedes Recruiters einzeln und der Recruiting-Abteilung insgesamt analysieren. Beide Auswertungen lieferten der Unternehmensführung die erforderlichen Informationen, um die Ausgaben und die Performance im Rekrutierungsbereich zu optimieren.

Wenn Ihr Unternehmen nur sporadisch nach einem neuen Mitarbeiter sucht, mögen entgangene Chancen nicht so sonderlich wichtig erscheinen. Aber nach ein paar schlechten Einstellungsentscheidungen, nach ein paar verlorenen Wunschkandidaten, summieren sich die Kosten für diese suboptimalen Abläufe. Manchmal ist das Problem ein Mangel an Ressourcen für die zeitnahe und effiziente Bewertung von Bewerbern. Hier kommt die Broadbean Data Analytics Suite, kurz: BDAS, ins Spiel. Damit können Rekruting-Abteilungen alle Informationen in übersichtlicher Form erfassen und sich ein vollständiges Bild der Effektivität Ihres Teams und Ihrer aktuellen Abläufe verschaffen. So besetzen Sie offene Positionen mit den besten Kandidaten und nicht einfach nur mit den einigermaßen geeigneten Bewerbern.

 

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